Von der Gesellschaft zur Gemeinschaft

13. Januar 2011

Die trotz etablierter Lügenpropaganda und massanhafter Zeitarbeit nach wie vor hohe Zahl von Arbeits-, sowie Lehrstellenlosen in unserem Land sorgt für eine immer größer werdende Perspektivlosigkeit der Jugend. Während jedem jungen Deutschen früher ein Arbeitsplatz nach der abgeschlossenen Lehre sicher war, zeichnet sich der heutige Zustand eher durch Montagearbeit im Ausland aus. Weit weg von der Heimat wird der bereits als „Humankapital“ betrachtete Mensch wurzel- und heimatlos. Seinem Leben wird der „Sinn“ verliehen, für sein nacktes Überleben arbeiten zu gehen.

All dies sorgte für eine Umwertung aller Werte, die uns einst zu Großem streben ließen. So wurde eine Gesellschaft gezüchtet, in der sich der extreme Individualismus breitmachte. Die darin lebenden Menschen kümmern sich nur noch um ihre eigenen Belange und verlieren Tag für Tag mehr an Seele. Gehen wir durch Großstadtstraßen, werden wir Zeugen einer grauen Mischlingsmasse, die nicht nur heimatlos, sondern auch seelenlos geworden ist. Die Blicke dieser Menschen sind getränkt von der alleinigen Leere, die das Strahlen,welches einst das Gesicht unserer Volksgenossen verzierte, verdrängte. Der Kapitalismus, dessen Fundament die Gier und Niedertracht des Menschen ausmacht, trieb das Individuum in den Wahnsinn. Der Deutsche läßt sich freiwillig in Container einpferchen. Ohne Zwang tritt er auf der Stelle in seinem Hamsterrad, in der Hoffnung, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Anstatt den Sinn des Lebens im Leben selbst zu sehen, so wie es uns Johann Wolfgang von Goethe zu sagen verstand, stellt sich der Prinz Mammon an die Stelle des Gewissens. Aus dem Idealismus, der doch das Menschliche am Menschen überhaupt ausmacht, wurde ein Werterelativismus. Das ist die Ernte der demokratischen Saat des „divide et impera“, „teile und herrsche“. Die Römer waren selbst Meister in diesem Spiel, die Menschen in einem nie enden wollenden Wettstreit gegeneinander aufzuhetzen. Die Situation von Klassengesellschaften im alten Rom spiegelt sich nun heute umso mehr im bundesrepublikanischen Alltag wider.

Wo sind die Zeiten einer Nation geblieben, die sich durch Ehre und Volksbewußtsein auszeichnet?

 

Einst stand auf diesem unserem Boden ein großartiges Reich, das an Kraft und Stärke alles überragte. Gemeinschaft war dort gelebte Tat und den Eigennutz stellte man hinter den Gemeinnutz. Man verstand es, im Menschen etwas Einzigartiges zu sehen, und doch waren alle vor dem Gesetz gleich. Niemand wurde benachteiligt. Jeder war Angehöriger einer Gemeinschaft, eines Volkes, das Großes geschaffen hat.

Die BRD-Gesellschaft hingegen ähnelt eher einem Konsumsklavenvolk. Die Börsenkolonie USA ist längst in den Köpfen der Menschen angekommen. Im Parlament vertreten Figuren der Hochfinanz US-raelische Interessen und „wirtschaften“ das Geschaffene in den Abgrund.

Am Rande dieses Schauspiels, in dem sich das deutsche Volk selbst vernichtet, steht jedoch auch eine Gruppe von zumeist noch Jugendlichen. Sie haben die Schnauze voll und wollen sich nicht länger wie Sklaven behandeln lassen. Ihre Würde und Ehre ist ihnen heiliges Gut und so verschwören sie sich lieber dem Kampf, als sich hinzugeben und auf den schleichenden Volkstod zu warten. In ihren Reihen bildet sich eine „Parallelgesellschaft“, eine in sich geschlossene Gemeinschaft von Menschen gleicher Art. Dieser Menschenschlag zeichnet sich durch sein selbstbewußtes Auftreten aus. Jeder einzelne von ihnen steht seinem Kameraden nicht nur zur Seite, sondern wagt es auch, sich vor ihm zu positionieren, um den Angriff des Gegners abzufangen. Hier lebt man die Solidarität, von der man 1989 noch so gern sprach. Die Rufe „Wir sind das Volk!“ sind im Geschrei des Gleichheitswahns der Demokraten untergegangen. Der deutsche Volksgenosse lehnte sich gegen ein kapitalistisches System, um in das nächste einzutreten. Er kämpfte für die Freiheit, um sie dann gegen den Gang zur Wahlurne einzutauschen, der ihn zum Stimmvieh werden ließ. Seine Freiheit beschränkt sich seitdem nur noch auf ein Stückchen Papier, das alle paar Jahre abgegeben werden kann.

Doch in den Kreisen des jungen rebellischen Widerstandes, der sich im Umfeld der JN, dem Jugendverband der NPD, seinen Weg bricht, soll dieses Freiheitsgefühl wieder auferstehen.

Die Gemeinschaft steht hier an oberster Stelle. Das gemeinsame Verlangen nach einer Volksgemeinschaft bindet diese jungen Nationalisten an eine Organisation. Und dieses gemeinschaftliche Gefühl ist das Fundament, auf dem wir unseren Staat aufbauen müssen. Unsere Weltanschauung stellt das Volk in den Mittelpunkt allen Seins. Dieses Volk wird durch den Nationalstaat geschützt und begründet seine Kraft durch das Zusammenleben der darin lebenden Persönlichkeiten. Streben wir also nach einer Volksgemeinschaft, müssen wir zunächst eine eigene Kampfgemeinschaft gründen.

Eine Gesellschaft ist lediglich ein Zweckverband, aus dem man ein- oder austreten kann. Das Volk dagegen ist eine Schicksalsgemeinschaft, da wir schicksalhaft in dieses hineingeboren werden. Wir haben jedoch soweit Entscheidungsmacht über unser Schicksal, daß wir wählen können, ob wir Dienst an unserer Schicksalsgemeinschaft tun oder nicht.

„Freiheit ist Gebundenheit und Gebundenheit ist Freiheit! Es gibt kein Freiwerden von etwas, sondern immer nur ein Freimachen für etwas. Jedes sich Freimachen von etwas, bedeutet immer nur Bindung an etwas anderes.“


Autor: Pierre Dornbrach

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