Von der Naturerkenntnis zur Weltanschauung

23. Februar 2011

Wider den Liberalismus!

Gleichheitswahn, Individualismus, Degeneration, Feminismus – kurz: die Erscheinungen des Liberalismus, also jene des derzeit vorherrschenden Status quo, sind in ihrer aktuellen Entwicklung in einer Phase, welche bisher in der Geschichte der liberalen Ideologie nicht unbedingt einmalig sind. Im Gegenteil, denn überall dort, wo sich ein Volk von seiner wesensbedingten Ordnung entfernt, zeichnen sich nach kurzer Zeit analoge Auflösungserscheinungen ab.

Fakt ist jedoch eines: Überall dort, wo der Liberalismus über längere Zeit sein Wesen voll und ganz entfalten kann, lösen sich gewachsene Ordnungen, Wesen und Eigenschaften eines Volkes auf. So machten sich bereits im nordischen Hellas der Antike liberalistische Tendenzen bemerkbar, welche jenes schöpferische Staatsgebilde zunächst aufweichten und später vollends zerstörten. Daher ist die Geschichte des antiken Griechentums auf zwei Ebenen aufzuteilen. Als aus Richtung Donautal die Urbevölkerung neuschöpferisch überlagert wurde, bildete sich zugleich ein aristokratisches Staatswesen mit einem rauen, kämpferischen Menschenschlag, welcher sich im Kampf um sein Dasein gegen fremde Kräfte zu verteidigen hatte. In dieser Zeit entstanden die wunderbaren Lieder, Bauwerke und Dichtungen die auch heute noch in der europäischen Geschichte als ohnegleichen zu bewerten sind.

Es herrschte ein organisches Menschenbild vor, mit einer Götterwelt, welche unmittelbar in die Natur „gebaut“ wurde. Menschen und Götter begegneten sich auf einer weltimmanenten Ebene, vollkommen im Gegensatz zu dem rachsüchtigen, blutlüsternen Gebieter, der wenige Jahre später Einzug in das Leben der Griechen erhalten sollte. So zieht sich ein Faden durch die Wesensentwicklung; angefangen bei der Natursymbolik, hin zu den Göttern des Lichtes, bis Plato, und schließlich gipfelnd im Göttervater Zeus. Doch dann begann der Zusammenbruch, die Dramaturgie jener großen Zeit. Das einstmals starke Menschengeschlecht wurde faul, müde und behäbig.

Man begann sich von der gesetzmäßigen Ordnung des Blutes und des Geistes zu lösen – der Mensch verfiel dem Genuss. Und als die hellenischen Stadtstaaten innerlich verfielen, wurden sie leichte Beute für ihre Feinde und schon bald strömten sämtliche Heerscharen aus Nordafrika und Vorderasien in das Land. Jenes schwache Geschlecht, welches daraus entsprang, hatte nicht mehr viel mit dem originären Griechen gemeinsam. Der Wucher zog über das Land. Sklaven schrien nach Freiheit. Frauen waren urplötzlich „gleich den Männern“. Lassen sich hier nicht unbedingte Parallelen zu den jetzigen Verhältnissen ziehen?

Nur ein der liberalen Ideologie Verfallener wird dies verneinen. Immer dort, wo die Prinzipien des Liberalismus in ihre Endphase schritten, nahmen sie auch ein Volk, eine Kultur mit ins Grab. Was übrig blieb war verbrannte Erde.

Das deutsche Volk hat die Wahl, sich seiner Selbst bewusst zu werden und die „Revolution zu sich selbst“ zu wagen, oder im Strudel der Moderne unterzugehen. Aber erst wenn ein ganzes Geschlecht ahnt, dass nur noch dort Werte geschaffen werden, wo wieder das Gesetz des Blutes Idee und Tat des Menschen bestimmen, wird auch unsere Weltanschauung ihren Durchbruch erfahren. Aber der Masse bleibt jede Erkenntnis verschlossen. Darum müssen die wenigen Starken dem Ganzen Fackel sein.

Es gilt, dem Liberalismus mit all seinen Verästelungen eine nüchterne, naturwissenschaftlich geschützte und lebensbejahende Weltanschauung entgegenzusetzen, welche an die Naturgesetze gebunden ist. Nur so lässt sich in ferner Zukunft eine Gesellschaftsordnung formen, die auch Antworten auf viele politische Fragen gibt. Denn für die Klärung und Lösung derer bedarf es einer organischen gesetzgebenden Ordnung. Dort, wo sie fehlt, ordnet die Natur. Aber wir sollten uns immer bewusst sein, dass ein schwaches, müdes und konsumierend-sattes Volk durch die Natur ebenfalls gerichtet wird.

 

JN Chemnitz

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