Wie die Weltwirtschaftskrise zur Deutschlandkrise wird

15. September 2011

Eine Prognose

Der  Schuldenberg in Deutschland wächst ins Unermessliche. Noch nie zuvor in der Geschichte waren die europäischen Staaten, und damit auch die Bundesrepublik Deutschland, so hoch verschuldet wie derzeit. Dennoch bekommt die Bundesrepublik weiterhin Geld geliehen, weil die Geldgeber wissen, dass hinter dem Staat noch der Steuerzahler steht.  Jedem Menschen, der gezwungen ist in diesem System zu leben, sollte jedoch bewusst werden, dass ein Staatsbankrott gleichzeitig einen Bankrott der Bürger bedeutet. Auch wenn der Staat nicht für seine Schulden haftet – der Bürger entkommt seiner Haftpflicht nicht.

Die Folgen des schwachen Euros und die Verschuldung von Bund, Ländern und Kommunen zwangen den deutschen Michel, sparsamer zu leben. Das Problem dabei ist, dass die Ersparnisse der Bürger mit den Schulden des Staates verbunden sind. Im Zuge fortschreitender Inflation, durch höhere Steuern und die Kürzung von Sozialleistungen versucht der Staat, an die Ersparnisse des kleinen Mannes heranzukommen. Trotz Geldmangel, wenn es um das eigene Volk geht, scheut man sich nicht davor, Milliarden auf der ganzen Welt zu verteilen. Durch die Verstrickungen in die Zahlungen der europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union an „bedürftige“ Staaten ist Deutschland Zahlmeister für die ganze Welt und gefährdet seine finanzielle Stabilität.

Die Schulden der Bundesrepublik betragen derzeit rund 75% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – Tilgung und Zinsen nicht berücksichtigt. Das bedeutet, die Schulden betragen die Summe, die von allen Arbeitenden in Deutschland in einem Dreivierteljahr erarbeitet werden; nicht nur die Gesamtsumme der Löhne aller, sondern den Wert der gesamten Produktion und des Handels, also die Wertschöpfung des Landes in dieser Zeit. Die Bundesrepublik hat damit mit den höchsten Schuldenstand in ganz Europa. Dadurch verschlechtert sich die Bonität, was zur Folge hat, dass sich die Refinanzierung verteuert.

Weitere Auswirkungen dieses unmenschlichen Finanzsystems werden über kurz oder lang der Zusammenbruch der Sozialsysteme, sowie eine zunehmende Verarmung der Bürger sein. Man presst sprichwörtlich den letzten Saft aus der faulen Zitrone. Drastische Steuererhöhungen werden als alternativlos durchgedrückt werden; ein Zusammenbruch der Grundsicherung, eine höhere Inflation und dadurch steigende Verbraucherpreise sowie ein staatlicher Zugriff auf das Privatvermögen der Bürger werden die nächsten Wegmarken auf dem Weg in den Abgrund sein. Folgen werden eine Währungsreform, eine Abwertung der Währung, die Schließung von Banken, die Einschränkung von Bargeldabhebungen, Lohn- und Rentenkürzungen. Das Handeln und Treiben der Bankiers und „unserer“ Politiker, allesamt Vertreter des gleichen menschenverachtenden Systems, treibt unsere Gesellschaft in den Ruin. Auch der durch die Medien suggerierte Wohlstand wird sich als Irrtum erweisen. Denn es ist ein Wohlstand auf Pump, eine Seifenblase, die irgendwann platzen wird. Aufstände, Plünderungen sowie Bürgerkriege könnten die Folge sein. Schon heute ist es daher notwendig, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen. Was wir heute als Krise betiteln, ist demzufolge nur die Spitze des Eisberges.

 

Autor: Christian Wegner

Junge Nationalisten - Geschwister-Scholl-Str. 4 - 01591 Riesa    |    Impressum    |    Datenschutz