Wir haben das Wort! Eine NBK-Strategiesitzung zum Thema „Wortergreifungsstrategien“ mit M. Gärtner

03. Juni 2008

 Bernburg (mg2). Es ist schon lange ein Hauptbetätigungsfeld unserer politischen und gesellschaftlichen Kontrahenten, nationale Stimmen und deren Vertreter mundtot zu machen. Das Handlungsspektrum der selbsternannten Demokraten geht dabei inzwischen soweit, Vertreter des nationalen Spektrums von eigentlich öffentlichen Veranstaltungen auszuschließen. Verwunderlich ist diese Strategie allerdings nicht, immerhin wollen auch Kriminelle unter sich bleiben und sehen ehrliche Leute meist nur sehr ungern im Hinterstübchen.

Um so mehr ist es jedoch notwendig, auch unter inzwischen erschwerten Bedingungen jede Gelegenheit zu nutzen, um den nationalen Gedanken in die Öffentlichkeit zu tragen und möglichst breite Bevölkerungsschichten auf die Mißstände in unserem Land aufmerksam zu machen. Das dies nicht nur auf selbstorganisierten Veranstaltungen – wie beispielsweise Infotischen – möglich ist, sondern das sich hierzu grundsätzlich auch zahlreiche „Fremdveranstaltungen“ eignen und welche Wege einzuschlagen sind, um hierbei erfolgreich agieren zu können, war am Freitag, 30. Mai 2008 das Thema eines Referats des JN-Bundesschulungsleiters Matthias Gärtner mit anschließender praxisorientierter Beratung.

 

 

 

Rund 15 geladene Vertreter aus NPD und JN hatten trotz Badewetters den Weg in die Bernburger JN-Geschäftsstelle gefunden. Nach einigen Begrüßungsworten durch Peter Walde, NPD-Vorsitzender im Salzlandkreis, und einem Rückblick auf den jüngsten NPD-Bundesparteitag in Bamberg, referierte Gärtner etwa eine Stunde zum oben genannten Thema. Im Rahmen seines Referats berichtete Gärtner dann auch sowohl von eigenen Erfahrungen, als auch von Erlebnissen ihm nahestehender Kameraden. Er ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Zugang – beispielsweise zu Podiumsdiskussionen im Vorfeld von Wahlen – inzwischen nicht mehr so leicht zu erlangen ist wie dies noch vor wenigen Jahren der Fall gewesen ist. Nach Ausführungen des Referatsleiters ist dies auf die gestiegene politische Bedeutung der Nationalen Bewegung und deren parlamentarische Effizienz zurück zu führen. „Niemand hat vor etwas Angst, was einem nicht gefährlich werden könnte.“, so Gärtner sinngemäß.

 

 

 

Gärtner machte aber auch deutlich, dass es bei sorgfältiger Vorbereitung auch im Zeitalter der von den Scheindemokraten ausgerufenen Nationalhexenjagt immer noch möglich ist, die Volksverräter mit ihren eigenen Waffen zu schlagen und ihre Veranstaltungen zur Plattform der nationalen Sache zu machen. Dabei machte Gärtner seinen Zuhörern aber auch klar, dass derartige Strategien heute nur noch dann von Erfolg geprägt sein können, wenn  Vorbereitung und Nachbereitung mindestens eben soviel Aufmerksamkeit gewidmet worden sind, wie der eigentlichen Aktion. „Es nützt nichts, mit irgendwelchen Phrasen in Veranstaltungen unserer Gegner einen Störkurs zu fahren. Wir müssen darauf achten, dem politisch ungefestigtem Publikum die Unfähigkeit, die Verderbtheit, und nicht zuletzt die Argumentationslosigkeit unserer Gegner vor Augen zu führen“, so Gärtner. Wohl genau aus diesen Grunde beschäftigte sich dann ein umfangreicher Block des Referats auch mit praktischen Tipps und Anleitungen zum Thema Wortergreifungsstrategien. In der anschließenden Diskussionsrunde konnten eigene Erfahrungen eingebracht werden, Empfehlungen besprochen und künftige Taktiken zum Zugang einer Veranstaltung erörtert werden.

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